Wenn man den Wahlkampf betrachtet, dann fällt einem sofort auf, wie sozial auf einmal alles geworden ist, jede Partei entdeckt ihre soziale Ader, jede Partei kümmert sich um die Armen, soziale Wärme und Güte liegt in der Luft. Und nicht nur im Wahlkampf sieht man die soziale Wärme, die Liebe zu den Armen, die Unterstützung der Hilfsbedürftigen, überall auf der Welt herrscht der pure Altruismus, Bill Gates, zur reichen Spitze der Welt gehörend, nützt sein Geld nur mehr für Wohltätige Zwecke, alle meine reichen Freunde, die ich habe – so viele sind das ja nun leider nicht, aber es gibt sie – tun alles für die Armen, was sie können.

Es war an einem sonnigen Tag

Da traf den Herren Huber plötzlich der Schlag

Er hatte in der Zeitung den Finanzteil gelesen

Und war davor Börsenmarkler gewesen.

 

Gewidmet allen Frauen denen meine wahren Gefühle zu gestehen ich zu feig war und allen Männern denen es genauso geht:

Manche Menschen haben es schwer, denn sie tragen ein Gefühl mit sich herum, dass auszudrücken ihnen nicht und nicht gelingen will und wenn es dann endlich doch heraus will, klingt das so:

 

Es war einmal ein gar allerliebstes, niedliches Ding von einem Mädchen, das hatte eine Mutter und eine Großmutter, die waren gar gut und hatten das kleine Ding so lieb. Die Großmutter absonderlich, die wußte gar nicht, wie gut sie's mit dem Enkelchen meinen sollte, schenkt' ihm immer dies und das und hatte ihm auch ein feines Käppchen von rotem Sammet geschenkt, das stand dem Kind so überaus hübsch, und das wußte auch das kleine Mädchen und wollte nichts andres mehr tragen, und darum hieß es bei alt und jung nur das Rotkäppchen.

 

S’ ist Muttertag schon wieder mal

Im Park sitzen die Muttis all

Und füttern Tauberln, trinken Tee

Wenn’s Glück haben sogar Kaffee

Dann werden’s wieder zrück gebracht

In ihr Zuhause, gute Nacht!