Am 3.11. 1918 wurde die Kommunistische Partei Österreichs geboren. Sie führte gleich einen heldenhaften Kampf für ein sozialistisches Österreich, indem sie bei der Gründung der Republik die österreichische Fahne zerfetzte. Aber der Großteil der Arbeiter glaubte doch eher an die moderate Variante mit den Sozialdemokraten und die KPÖ blieb ein Debattierverein intellektueller Umstürzler, also eher klein und bedeutungslos, ein Zustand, an den sie sich mittlerweile wohl schon gewöhnt hat. Dennoch gab es zwischendurch eine mehr oder weniger erfolgreiche Phase. 1933 wurde die KPÖ auf Anordnung der Dollfuß-Regierung verboten. Sowohl gegen die Austrofaschisten als auch gegen die Nazis leistete sie erbitterten Widerstand.

Vor 200 Jahren wurde Karl Marx geboren und 170 Jahre ist es her, dass das "Kommunistische Manifest" in London erschien. Aber wie es entstand, darüber wusste die Forschung bislang  nicht alles zu berichten. Diese kleine Szenen soll Einblick gewähren in das, was damals wirklich geschah.

 

In den letzten Tagen hat es bei den Temperaturen ein Rekordtief gegeben, in Tirol wurden zeitweise -32° gemessen. Eine derartige Kälte ist natürlich auch einen Eintrag in den wichtigsten Zeitungen des Landes wert. Wer denkt, dass die Berichterstattung hier wohl nicht so weit auseinander klaffen wird, weil die Faktenlage ja sehr klar zu erkennen ist, wird sich wundern.

Nach gefühlten Jahrzehnten bin ich wieder mal auf einer Demo gewesen. Da ich ja dem linken politischen Spektrum entstamme, waren Demonstrationen eine Zeit lang für mich durchaus eine regelmäßige Beschäftigung. Dabei hab ich irgendetwas falsch gemacht, denn diese ominösen finanziellen Zuwendungen, die man da angeblich von den Sozis, den Grünen, Moskau, dem Mossad oder sonst wem bekommt, sind an mir immer spurlos vorüber gegangen. Dennoch war ich recht geübt, kannte auch alle Demosprüche – wer sich die wohl immer einfallen lässt – und alle Teilnehmer – es sind ja doch meistens dieselben. Aber das ist lange her.

Alle Verwandten haben mich gewarnt! Kunst ist ein brotloses Gewerbe. Und als linker politischer Kabarettist, hat man momentan sowieso ein wenig die Arschkarte. Daher habe ich mich entschlossen, der Regierung meine Vorzüge anzupreisen und hoffe auf einen Job in irgendwelchen höheren Positionen!