Nach gefühlten Jahrzehnten bin ich wieder mal auf einer Demo gewesen. Da ich ja dem linken politischen Spektrum entstamme, waren Demonstrationen eine Zeit lang für mich durchaus eine regelmäßige Beschäftigung. Dabei hab ich irgendetwas falsch gemacht, denn diese ominösen finanziellen Zuwendungen, die man da angeblich von den Sozis, den Grünen, Moskau, dem Mossad oder sonst wem bekommt, sind an mir immer spurlos vorüber gegangen. Dennoch war ich recht geübt, kannte auch alle Demosprüche – wer sich die wohl immer einfallen lässt – und alle Teilnehmer – es sind ja doch meistens dieselben. Aber das ist lange her.

 

In den letzten Tagen hat es bei den Temperaturen ein Rekordtief gegeben, in Tirol wurden zeitweise -32° gemessen. Eine derartige Kälte ist natürlich auch einen Eintrag in den wichtigsten Zeitungen des Landes wert. Wer denkt, dass die Berichterstattung hier wohl nicht so weit auseinander klaffen wird, weil die Faktenlage ja sehr klar zu erkennen ist, wird sich wundern.

Österreich ist ein katholisches Land, insofern spielt auch Weihnachten bei uns eine große Rolle und wird von allen gefeiert, auch von denen die nicht ans Christkind glauben. Dieser Artikel widmet sich doch speziell der politischen Herangehensweise an dieses Fest, wir nehmen dafür die wichtigsten Parteien aus dem parlamentarischen und außerparlamentarischen Spektrum und betrachten deren Zugang zu Weihnachten:

Alle Verwandten haben mich gewarnt! Kunst ist ein brotloses Gewerbe. Und als linker politischer Kabarettist, hat man momentan sowieso ein wenig die Arschkarte. Daher habe ich mich entschlossen, der Regierung meine Vorzüge anzupreisen und hoffe auf einen Job in irgendwelchen höheren Positionen!

 

 

 

 

 

Eine graue Wolke zog auf über dem kleinen Dorf in Texas, es waren wieder diese Tage, wo die Coca-Cola-Gang das Dorf unsicher machen würde, Joe Weihnachtsmann und seine drei „Rentiere“, wie er sie nannte, einer davon Rudolf, bekannt für seine besondere Bösartigkeit und seinen ständigen Alkoholkonsum. Daher kam auch seine rote Nase. An Bösartigkeit war diese Gang nicht zu überbieten und zu Weihnachten, da war es immer besonders schlimm, die Kinder wurden gezwungen, Cola zu trinken, sonst bekamen sie keine Geschenke und wenn sie Cola tranken, demütigte Joe Weihnachtsmann sie, in dem er die Geschenke in stinkende Socken steckte. Aber auch die Erwachsenen wurden gedemütigt, sie mussten Bacardi-Cola trinken, ein mutiger Saloonbesitzer hatte sich geweigert, nun hängte er zur Abschreckung am Eingang zur Stadt. Die „Rentiere“ sollen ihn vorher brutal gefoltert haben, sagt man, in dem sie ihm geschlagene dreißigtausend Mal: „Rudolph, the rednosed rendeer“ vorspielten. Das taten sie übrigens immer, wenn die Leute nicht schnell genug Bacardi-Cola tranken.