Österreich ist ein katholisches Land, insofern spielt auch Weihnachten bei uns eine große Rolle und wird von allen gefeiert, auch von denen die nicht ans Christkind glauben. Dieser Artikel widmet sich doch speziell der politischen Herangehensweise an dieses Fest, wir nehmen dafür die wichtigsten Parteien aus dem parlamentarischen und außerparlamentarischen Spektrum und betrachten deren Zugang zu Weihnachten:

Eine graue Wolke zog auf über dem kleinen Dorf in Texas, es waren wieder diese Tage, wo die Coca-Cola-Gang das Dorf unsicher machen würde, Joe Weihnachtsmann und seine drei „Rentiere“, wie er sie nannte, einer davon Rudolf, bekannt für seine besondere Bösartigkeit und seinen ständigen Alkoholkonsum. Daher kam auch seine rote Nase. An Bösartigkeit war diese Gang nicht zu überbieten und zu Weihnachten, da war es immer besonders schlimm, die Kinder wurden gezwungen, Cola zu trinken, sonst bekamen sie keine Geschenke und wenn sie Cola tranken, demütigte Joe Weihnachtsmann sie, in dem er die Geschenke in stinkende Socken steckte. Aber auch die Erwachsenen wurden gedemütigt, sie mussten Bacardi-Cola trinken, ein mutiger Saloonbesitzer hatte sich geweigert, nun hängte er zur Abschreckung am Eingang zur Stadt. Die „Rentiere“ sollen ihn vorher brutal gefoltert haben, sagt man, in dem sie ihm geschlagene dreißigtausend Mal: „Rudolph, the rednosed rendeer“ vorspielten. Das taten sie übrigens immer, wenn die Leute nicht schnell genug Bacardi-Cola tranken.

Es war wieder etwas Zeit vergangen, ehe es Genosse Pericek dann doch wagte seine Hundedame in den Klub Marxistischer Katzenfreunde mitzunehmen. Lala eine hübsche Labradordame war zwar etwas lebhaft, wie das im Charakter dieser Hunde liegt, aber grundsätzlich sehr gut erzogen, weshalb sie nach einigem Schnuppern sich brav niederlegte und die Sitzung ruhig abwartete. Der mitgebrachte Knochen tat vielleicht sein Übriges, dass sie sich lieber dem Fressen als den restlichen Eindrücken des Raumes widmete.

Der 100. Geburtstag der Oktoberrevolution war natürlich ein Grund und zwar ein gewichtiger, dass der Klub Marxistischer Katzenfreunde wieder zusammentrat. Zum einen musste diese Feierlichkeit ja gebührend begangen werden, zum anderen sollte auch darüber debattiert werden, wie man die historische Rolle, die Lenins Katze bei dem Großereignis gespielt hatte, historisch genau einordnen sollte.

Ja, es ist wieder soweit. Nationalratswahlen stehen vor der Tür und da muss man sich ein wenig orientieren, was die Parteien so können, die man da vielleicht wählen soll. Und aus diesem Grund werde ich bis zur Wahl hier alle vorstellen.

Immer wieder gibt es Phänomene in der österreichischen Politik, die man nicht recht zuordnen kann, aber die dennoch existieren. Ein gutes Beispiel dafür ist die Partei Die Weißen.